Zierten diese beiden Bilder die
Andacht der letzten Ausgabe, so sind sie nun ein Hinweis auf die
Erntedank-Gottesdienste am

05. Oktober in
Wehbach um 17.00 Uhr

und

am 06. Oktober um
10.00 Uhr in Kirchen.

Die beiden
Familien-Gottesdienste haben das Thema „Von Bienen und Blütenstaub“. Die
Gottesdienste nehmen das aktuelle Insektensterben zum Anlass, verzichten aber
bewusst auf direkte ökologische Forderungen. Stattdessen soll den
Gottesdienst-Besucherinnen durch das Eintauchen in die Welt der Insekten ein
detailreiches Bild vom Zauber der Schöpfung vor Augen entstehen gemäß Psalm
104,24, wo es heißt: „Herr, wie sind
deine Werke so groß und viel. Du hast sie alle weise
geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.“

Herzliche
Einladung! Auch Erwachsene werden hier ins Staunen geraten

Bei einem vorigen Projekt „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ bauten die Kinder des evangelischen Kindergartens Kirchen die Lokomotive „Emma“. Mit der traten sie am Erntedankgottesdienst in der Kirche auf. Die Kinder zogen, hinter „Emma“ mit ihrem Lokführer Elias, in die Kirche ein.

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Sie hielten Fahnen aus Deutschland, Afrika, Italien uvm. in der Hand. Dazu spielte Herr Peter Zöller auf dem Keyboard die Melodie des Liedes „Im Märzen der Bauer“.

Die Kinder sangen das Lied mit neuem Text. Der erzählte davon, wie sie in der ganzen Welt ihre Ernte einbringen. Gleichzeitig luden sie Früchte aus den verschiedenen Ländern in den Tender der Lok.

„Wir fahr`n mit der Emma, wir fahr`n um die Welt,
wir halten dort an – wo es uns gefällt“,

klang es durch die Kirche. Und dann immer wieder der Refrain:

„ Wir pflücken die Früchte- hol`n die Ernte ein.
Ist der Wagen erst voll, fahr`n wir wieder nach heim.“

Die Verse zu den einzelnen Ländern sangen die Kinder als Solo oder Duo. Sie machten ihre Sache wirklich gut und bekamen den verdienten Applaus.

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Ein weiteres Highlight des Gottesdienstes war die Taufe von Juna Nilius, die die Kinder aufmerksam verfolgten.

Pfarrer Dierig erzählte gemeinsam mit Frau Fünfstück eine Geschichte vom Wachsen und Werden eines Apfelbaums. Von Sonne, Wind und Regen, den Bienen und der ganzen Schöpfung. Die Kinder wussten, dass alle Dinge in der Natur von Gott kommen und wir besonders an Erntedank dafür „Danke“ sagen.

Zum Abschluss konnte jeder Gottesdienstbesucher noch einen leckeren, saftigen Apfel mit nach Hause nehmen.

Text und Bilder: Kindergarten Kirchen


Gemeinsam mit einer Delegation aus dem Partnerkirchenkreis „Oberes Havelland“ feierte man diesmal den Festgottesdienst der Männerarbeit im Kirchenkreis. In der Wissener Erlöserkirche predigte Landesbischof Dr. Markus Dröge (Bildmitte). Mit dabei (v. r.): Thorsten Bienemann, Männerarbeit im Kirchenkreis Altenkirchen; Gemeindepfarrer Marcus Tesch / Wissen; Bischof Dr. Markus Dröge / Berlin; Superintendentin Andrea Aufderheide / Kirchenkreis Altenkirchen; Superintentent Uwe Simon / Oberes Havelland und Friedrich Thomas / Männerarbeit Kirchengemeinde Wissen.

Männerarbeit feierte einen Festgottesdienst

Bischof Dr. Markus Dröge predigte in der Wissener Erlöserkirche

Im Mai war er noch einer der Gastgeber des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin, eines Großereignisses von internationalem Rang: Bischof Dr. Markus Dröge von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Zum Festgottesdienst der Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen kam der Landesbischof nun nach Wissen.

Thorsten Bienemann, verantwortlich für die Männerarbeit im Kirchenkreis, hatte den Bischof eingeladen und wieder mit großem Einsatz dafür gesorgt, dass ein wunderschöner Gottesdienst gefeiert werden konnte.
Diesmal kamen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher dazu in der Wissener Erlöserkirche zusammen. Ein Novum diesmal beim Festtag der Männerarbeit: Mitglieder des Kreissynodalvorstandes des brandenburgischen Partnerkirchenkreises „Oberes Havelland“ waren zu Besuch im Kirchenkreis Altenkirchen und gestalteten (Superintendent Uwe Simon) und feierten den Wissener Festgottesdienst mit „ihrem Bischof“ mit.

In seiner viel gelobten Predigt zum Thema ‚Gnade, womit habe ich das verdient‘ ging Bischof Dr. Markus Dröge auch auf „typische Männerrollen“ ein und verwies dabei u.a. auf Paulus, „einen Macher, der sich wandelt“. Der Theologe nahm dabei auch die spezielle Rolle von kirchlicher Männerarbeit in den Blick.

Die Predigt von Bischof Dröge ist hier nachzulesen:

Predigttext

Musikalisch wurde der Gottesdienst, an dem auch Gemeindepfarrer Marcus Tesch mitwirkte, von Bläserinnen und Bläsern aus der Kirchengemeinde Wissen und aus Niederfischbach gestaltet. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Empfang mit regem Austausch im benachbarten Gemeindehaus der Kirchengemeinde.
Viel kirchliche und lokal-kommunalpolitische Prominenz hatte sich zum Festtag eingefunden. So begrüßte Landrat Michael Lieber den Berliner Bischof, als offizielle Besucherin der Landesregierung von Rheinland-Pfalz war Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler dabei, ebenso die Abgeordneten Erwin Rüddel (MdB), Michael Wäschenbach (MdL) und Dr. Peter Enders (MdL). Vertreter des Kreissynodalvorstandes Altenkirchen, aus benachbarten Kirchenkreisen und Landeskirchen freuten sich ebenso über den gelungenen Festtag im Reformationsjubiläumsjahr, wie Vertreter der Stadt und Verbandsgemeinde Wissen (Bürgermeister Michael Wagener von der Verbandsgemeinde Wissen und Stadtbürgermeister Berno Neuhoff).

Dr. Markus Dröge trug sich bei dieser Gelegenheit auch in das „Goldene Buch“ der Verbandsgemeinde/Stadt Wissen ein.

Für 2018 hat Thorsten Bienemann für die Männerarbeit im Kirchenkreis Altenkirchen bereits wieder sein Fühler nach einem prominenten Prediger ausgestreckt: Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, soll dann in den Kirchenkreis Altenkirchen kommen.

Zur Person:

Dr. Markus Dröge wuchs in Washington, Bonn, Paris und Brüssel auf und studierte an den Universitäten Bonn, München und Tübingen. 1983 wurde er Vikar in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Im Jahre 1985 übernahm er seine erste Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Koblenz-Karthause und wechselte 1994 in die Kirchengemeinde Koblenz-Mitte.
2004 wählte die Kreissynode Koblenz Dröge als Superintendent eines der flächengrößten Kirchenkreise der rheinischen Kirche. Als Kollege aus dem „Südrhein“ war Dröge u.a. im Januar 2009 Gast im Kirchenkreis Altenkirchen bei der Einführung seiner Kollegin Andrea Aufderheide als Superintendentin.
Im Mai 2009 wurde Dröge als Nachfolger von Wolfgang Huber zum Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit Sitz in Berlin gewählt und im November 2009 in sein neues Amt eingeführt.

Alle Bilder: Kirchenkreis Altenkirchen / Text: Thorsten Bienemann