Ein wichtiges Ereignis in unserem Gemeindeleben ist die Jahresplanung, weil hier der gesamte Ablauf für das Jahr 2020 festgelegt wird. Aus jeder Gruppe und aus jedem Kreis sollten ein oder zwei Personen anwesend sein, die Veranstaltung ist aber grundsätzlich für jeden offen. Da wir meist im kleinen Kreis zusammen sind würden wir uns über mehr Beteiligung und damit mehr kreative Gedanken sehr freuen.

In der letzten Ausgabe hat Frank
Schneider über das baldige Ende der Bauarbeiten in der Lutherkirche berichtet.
Nun geht auch die Orgel mit großen Schritten ihrer Fertigstellung entgegen…

Vor wenigen Tagen war eine
Teilabnahme der Orgel, am 09. August sollte die Gesamtabnahme geschehen. Ich
gehe davon aus, dass es keine nennenswerten Beanstandungen gibt. Bisher war die
Zusammenarbeit mit der Orgelbau-Firma Merten höchst angenehm. Und was jetzt
schon aus der noch nicht fertigen Orgel heraus erschallt, klingt vielversprechend…

Die Bilder sollen einen kleinen
Eindruck von den Maßnahmen der letzten Tage geben.

Anlässlich des „Orgeltages“ am
27. Oktober 2019 soll eine kleine Festschrift erscheinen, die genauere
Informationen enthält.

Auf diesen „Orgeltag“ möchte ich
sie hiermit hinweisen. Er beginnt um 10.00 Uhr mit einem Festgottesdienst, in
dem ich die Predigt halten werde, und unsere Organistin Frau Endrigkeit zum
ersten Mal in einem öffentlichen Gottes-dienst auf dem „überholten“ Instrument
spielen wird.

Am späten Nachmittag, vermutlich
gegen 17.00 Uhr, wird es dann ein Orgelkonzert geben. Dafür haben wir den
bekannten Organisten und Lehrbeauftragten für Musik an der Universität Siegen,
Jürgen Poggel, gewinnen können. Er hat schon mehrfach auf unserer Orgel Konzerte
gegeben und freut sich, nun als erster Organist ein Konzert auf der renovierten
Orgel zu spielen.

Ich glaube, dass ich nicht zu
viel verspreche, wenn ich behaupte, dass der Klang der renovierten Orgel Sie
alle be-geistern wird.

An diesem Tag wird die Orgel
also zum ersten Mal für die Öffentlichkeit erklingen. Bis dahin werden wir uns
weiterhin mit der kleinen Orgel begnügen, die uns freundlicherweise von Pastor
Mohr leihweise zur Verfügung gestellt wurde.

Der folgende Programmablauf ist
vorläufig, auch die Uhrzeiten stehen noch nicht endgültig fest. Bitte entnehmen
Sie alles Weitere der Presse.

Die Presbyteriums-Wahlen (PW)
stehen vor der Tür und werfen ihre Schatten schon sehr voraus! Manch einer
denkt, es sei noch weit hin und man hätte noch viel Zeit zur Vorbereitung. Dem
ist jedoch nicht so. Zwar finden die Wahlen erst am 01. März 2020 statt, aber
viele Entscheidungen sind schon vorher zu treffen. Zwischen dem Zeitpunkt, an
dem ich diese Zeilen schreibe, und dem Zeitpunkt, an dem Sie den neuen
Gemeindebrief in Ihren Händen halten, wird vieles passieren. Das Presbyterium
(PBT) muss etwa Entscheidungen darüber treffen, wie viele PresbyterInnen (PB)
es zukünftig überhaupt in unserer Gemeinde geben soll oder wie viele Wahl- und
Stimmbezirke sinnvoll sind.

Dies sind nur einige Fragen, mit
denen sich das PBT schon einmal in der vorletzten Sitzung beschäftigt hat, denn
bis zum 07. September müssen diese Entscheidungen gefällt worden sein. Wenn die
entscheidende Sitzung des PBTs stattfindet, ist dieser Gemeinde-Brief schon auf
dem Weg in die Druckerei und die Ergebnisse können erst im nächsten
Gemeindebrief beziehungsweise in der nächsten Gemeindeversammlung bekannt
gegeben werden.

Viel wichtiger aber als die
Frage, in welcher Form gewählt wird, ist die andere:

Wer soll
unsere Gemeinde in den kommenden 4 Jahren vertreten?

Ich bin ein wenig stolz darauf,
dass wir, solange ich Pfarrer dieser Gemeinde bin, immer mindestens in einem
Teil der Gemeinde eine Wahl abhalten konnten, das heißt, dass sich immer
genügend Menschen für diese wichtig Wahl zur Verfügung gestellt haben. Ich habe
die Hoffnung, dass dies auch bei der letzten Wahl, die ich als Vorsitzender des
PBTs begleiten werde, so sein wird.

Von daher meine dringende Bitte:
Überlegen Sie doch einmal,

  • ob
    Sie sich eine Mitgliedschaft im Presbyterium vorstellen können,
  • ob
    Sie jemanden kennen, der für dieses Amt geeignet wäre,
  • wer
    von den Mitarbeitenden für dieses Amt infrage käme.

Nur wenn wir genügend
Kandidatinnen und Kandidaten haben, um eine Wahl durchführen zu können, kann
das neue Presbyterium gestärkt an die nicht einfachen Aufgaben gehen, die auf
unsere Gemeinde zukommen (Vergleichen Sie dazu bitte auch meine Ausführungen
über die Zusammenarbeit in unserer Region…). Wir brauchen gerade Menschen, die
Ihre Ideen, auch durchaus ihre kritischen Standpunkte, einbringen, und zwar in
Zusammenarbeit mit den PBs, die diese Arbeit teilweise schon seit vielen Jahren
leisten. Trauen Sie sich! Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie auch nur im Entferntesten
an eine Kandidatur denken oder einen Vorschlag haben. Ein Gespräch darüber ist
unverbindlich und, falls Sie es wünschen, gerne auch vertraulich.

Bis zum bis 05. September  2019 müssen vom PBT folgende Fragen endgültig
beantwortet werden:

  • Wie
    viele Stellen sind mit Presbyterinnen und Presbytern zu besetzen?
  • Welche
    Wahlbezirke und Stimmbezirke sollen eingerichtet werden?
  • Soll
    eine allgemeine Briefwahl erfolgen?
  • Wann
    findet die Gemeindeversammlung zur Vorstellung der KandidatInnen statt?
  • Wer
    soll dem Wahlvorstand angehören?
  • An
    welchem Sonntag soll die Einführung stattfinden?

Vom 15. – 26. September 2019
läuft das Wahlvorschlagsverfahren: Im Gottesdienst oder durch sonstige Be-kanntmachung
wird dazu aufgerufen, KandidatInnen bis 26. September 2019 (Ende der
Vorschlagsfrist) zu benennen

Zwischen dem 03. und 10.
November 2019 erfolgt die Abkündigung der vorläufigen Vorschlagsliste und der
Gemeindeversammlung.

Diese wichtige
Gemeindeversammlung, auf der noch weitere Vorschläge für Kandidierende gemacht
werden können, wird voraussichtlich am 10. November 2019 nach dem Gottesdienst
stattfinden.